Bald gehts los!

October 1st, 2009

Da sind wir mal wieder soweit. Am Samstag den 03.10.2009 geht es Früh um 5 Uhr mit Thorsten (Dodo) los zum Campingplatz Gran Bosco in Salberstrand im Susa-Tal in Italien. Hier wird das Piemont / die Rhóne Alpen unsicher gemacht. Ab Mittwoch den 07.10.2009 gehts dann weiter zum Campingplatz in Cuneo, auch in Italien. Da wird dann in Ligurien / Provence geWüStet.B)

Motorräder sind soweit auf Vordermann gebracht, auch mein selbst gebastelter Kettenöler ist noch rechtzeitig verbaut, wenn auch noch nicht mit Öl gefüllt, da das Silikon zum Abdichten noch trocknen muss.

Haben vorhin schon das Auto beladen und die Motorräder auf den Hänger gespannt, so dass wir uns das Samstag Früh schon sparen können. Von mir aus kanns los gehen!:D

Hier gibts schon mal Bilder vom Beladen:

Angekommen im Susa-Tal beim Camping Gran Bosco und Abstecher zum Mont Cenis!

October 3rd, 2009

Um 5 Uhr ging es heute los. Thorsten stand mit Audi und Hänger vor der Tür. Die Fahrt verlief problemlos. Nach 3 h konnten wir bereits Deutschland hinter uns lassen. Einen Abstecher über den S. Bernardino Pass, 2066 m über dem Meeresspiegel, haben wir uns noch mit dem Audi gegönnt, um nicht immer nur Autobahn zu fahren und einmal etwas anderes zu sehen. Die Schweiz ging von der Strecke her ganz schön zu fahren, auch landschaftsmäßig bot sie viel. Die Strecke in Italien war dann aber recht eintönig und es gab viele kaputte Häuser am Straßenrand zu sehen. Zwecks Maut wurden wir aber in Österreich, Schweiz und Italien kräftig zur Kasse gebeten.

Kurz nach 14:00 Uhr hatten wir dann auch die 800 km hinter uns und kamen in Oulx an. Temperatur lag bei über 20 Grad, allerdings bewölkt. In Oulx haben wir erst einmal alle Fahrzeuge getankt und sind in den Supermarkt zum Einkaufen gegangen. Danach ging es zum nahe gelegenen Campingplatz Gran Bosco in Salbertrand. Hier richteten wir gleich unser Lager ein und füllten meinen Kettenöler wieder mit Öl. Dabei stellte ich fest, dass der Reisverschluss meines Tankrucksackes nicht mehr der Beste ist, deshalb habe ich ihn zusätzlich noch mit Kabelbinder gesichert.

Um 17:00 Uhr waren wir fertig mit allem und wollten uns noch nicht auf die faule Haut legen, also sind wir noch zu einer kleinen Runde aufgebrochen zum Mont Cenis ganz in der Nähe. Die ersten Kurven haben richtig Spaß gemacht. Bei der Auffahrt wurde es dunkel und neblig, wir dachten erst, dass schon die Sonne unterging und wollten fast schon umdrehen, doch dann lichtete sich die Wolkendecke und wir befanden uns mitten im Sonnenschein. Auf etwas über 2000 m Höhe befand sich ein Stausee, welcher die komplette Wolkendecke vorerst gefangen hielte.

Rund um den Stausee führte dann die erste Schotterstrecke. Wir konnten es natürlich nicht lassen und haben gleich mit dem Schotterfräsen losgelegt. Für den ersten Tag haben wir wirklich gleich ein paar schöne Stäßchen gefunden und auch ein paar Almkühe geärgert.:) Als die Dämmerung dann anfing, haben wir uns wieder auf gemacht, hinunter ins Tal. Unterwegs erwartete uns eine dichte Nebelbank, Sichtweite maximal 50 m und dunkel war es dann auch schon. Ging aber doch noch ganz gut, den Pass wieder hinunter zu fahren.

Unterwegs ging Thorstens DR aus und erst nach einigen Malen treten wieder an. Auch haben die Blinker und das Licht ab und zu gesponnen. Wir hoffen mal nicht, dass es noch schlimmer wird und alles vielleicht nur ein Kabelbruch ist.

Um 20:15 Uhr sind wir dann wieder am Campingplatz eingetroffen. Gerade haben wir den Grill ausgepackt und machen uns eine riesige Bratwurst und komisches Hackfleisch, mal schauen ob das was schmeckt.&#59;)

Tageskilometer mit dem Motorrad heute ca. 116 und höchste erreichbare Höhe lag bei 2154 m über dem Meeresspiegel.

Erzählt wurde uns, dass es hier in der Gegend auch Bären gibt. Ihr werdet nicht glauben wen wir die ganze Nacht haben brüllen hören beim Grillen und Schlafen.:> Mich würde ja echt mal interessieren was das war. Um 22 Uhr haben wir uns dann auch zum Schlafen abgelegt, der Tag war anstrengend genug.

Der S. Bernardino:

See am S. Bernardino:

Wer bitte baut all diese Steinhaufen: :D

Unser Lager ist aufgebaut:

Stausee am Mont Cenis hält die Wolken hinter sich gefangen:

Am Stausee:

Eine alte Ruine:

Der Nebel kommt wieder:

Helmkamera Video zu diesem Tag: Ich empfehle den Klick auf HQ um eine bessere Videoqualität angezeigt zu bekommen. Oder macht einen Doppelklick auf das Video um es direkt auf Youtube zu schauen um so den Vollbildmodus nutzen zu können.

Alle weiteren Fotos dieser Tour:
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Google Earth KML-File. Einfach herunterladen und mit Google Earth öffnen. Ihr seht genau wo wir gefahren sind, wurde per GPS mit geloggt:
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WüStlinge auf dem Finestre und der Assietta!

October 4th, 2009

Wir sind heute um ca. 8:30 Uhr aufgestanden, also um die 10 Stunden Schlaf, das war schon mal nicht schlecht. Die Nacht über war es zwar nicht warm aber ich habe auch nicht gefroren. Früh beim Aufstehen war es aber dann doch ganz schön kalt. Auf meinem Thermometer standen 4 Grad. Wurde dann aber rasch wärmer und auch die Sonne kam gleich heraus.

Um 9:30 Uhr haben wir uns dann auf den Weg gemacht zum Colle delle Finestre. Auf Asphalt noch, legte Thorsten gleich einmal seine DR ab und machte eine ungewollte 360 Grad Drehung obwohl nur 180 Grad geplant gewesen waren. Aber wer weiß wie sich der Mefo Stonemaster auf nasser Straße mit Laub verhält, der weiß, dass dies schlecht ausgehen kann. Wir waren dann aber recht bald oben an der Aussichtsplattform, eine schöne Schotterstrecke führte uns hinauf auf 2176 m.

Weiter ging es gleich auf die naheliegende Assietta-Kammstraße welche auch gut zu fahren ging. Oben angekommen machten wir noch einen Ausflug zu einem Fort noch etwas höher gelegen. Dort angekommen fanden wir noch einige weitere schöne Schotterpisten, welche wir gleich weiter verfolgen mussten. Diese Entscheidung hatte sich wirklich gelohnt. Heraus gekommen sind wir dann wieder am Finestre, so dass wir die halbe Assietta noch einmal nach oben fahren ?mussten? um wieder dort anzukommen wo wir vorher eigentlich schon weiterfahren wollten. Unterwegs entdeckten wir einige ?Abkürzungen? zwischen den Straßen die ein bisschen anspruchsvoller waren und uns Spaß bereiteten.

Einige Kilometer nach dem Aussichtspunkt, kurz vor einer Ski-Station, wollten wir es beide noch einmal wissen und sind einen fast nicht zu bezwingenden Berg hinauf gefahren, welcher durch die groben Brocken und das ganze Geröll uns beide zu Fall gebracht hat.:oops::> War echt sau komisch als wir uns beide angeschaut haben und beide am Hang neben unseren Motorrädern lagen. Wir mussten beide laut lachen. Als dann noch oben von der Kante ein radfahrender Italiener schaute und uns fragte ob er uns helfen kann, war es um uns geschehen.:D War dann aber doch eine Plackerei die beiden Motorräder vom Hang wieder hinunter auf die Straße zu bringen. Wir mussten dann erst einmal an der Ski-Station Pause machen und uns von den Strapazen erholen. Kaputt war glücklicherweise nichts, nur die üblichen Kratzer. Sehr zu Empfehlen hier auch das Helmkamera Video zu diesem Tag, hier könnt ihr uns beide einmal am Ende fliegen sehen.B)

Nach der Assietta wollten wir dann noch den Lago Nero aufsuchen, welchen wir allerdings nicht gefunden haben. Die Strecke dort oben war aber auch alles andere als verkehrt. Unten angekommen viel ich dann noch einmal mit meinem Motorrad auf die Seite bei einer kurzen Pause, weil ich zu ?schwach? war mein Motorrad festzuhalten.:p Schalthebel geraderücken und weiter. Sind dann noch einen anderen Pass die Assietta hinunter gefahren Richtung Oulx, da dies noch auf dem Weg zurück lag.

Unterwegs viel mir auf, dass Thorstens DR immer mehr geraucht hat, auf der Strecke ging sie wieder einige Male einfach aus, konnte aber nach ein paar Mal kicken immer wieder startklar gemacht werden. Wir hoffen beide, dass es nichts Schlimmeres ist, da sie nun auch recht durstig beim Ölverbrauch geworden ist. Den Urlaub muss sie noch überstehen. An meinem Motorrad gibt es bis jetzt noch nichts weiter zu bemängeln.

In Oulx angekommen, haben wir noch schnell eingekauft und getankt. Um 18 Uhr erreichten wir wieder den Campingplatz. Dort stellten wir fest, dass die Ritzelabdeckung von Thorsten einen Treffer bekommen hat, naja gibt schlimmeres. Jetzt werden wir uns erst einmal duschen und uns etwas zu Essen zubereiten. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie fertig wir sind, uns tun alle Knochen und Muskeln weh, wir schaffen es kaum eine Flasche Wasser zu heben um daraus zu trinken.:-/

Tageskilometer heute 186. Höchster Punkt den wir erreichten lag bei 2835 m über dem Meeresspiegel.

Einstieg zum Colle delle Finestre:

Pass den Finestre hoch:

Ruine an der Aussichtsplattform des Finestre:

Einstieg zur Assietta-Kammstraße:

Fort über der Aussichtsplattform der Assietta:

Früh übt sich:

Helmkamera Video zu diesem Tag: Ich empfehle den Klick auf HQ um eine bessere Videoqualität angezeigt zu bekommen. Oder macht einen Doppelklick auf das Video um es direkt auf Youtube zu schauen um so den Vollbildmodus nutzen zu können.

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Mont Jafferau und Colle Sommeiller!

October 5th, 2009

Heute sind wir wieder um 8:30 Uhr aufgestanden, zumindest ich, Thorsten war schon wach.:p Aber bei 3,8 Grad musste ich auch nicht noch ehr aufstehen. Thorsten hatte bereits die CDI an seiner DR getauscht in der Hoffnung, dass zumindest die Elektronikprobleme verschwinden. Wir aßen noch ein paar Kekse und gegen 9:30 Uhr ging es auch schon wieder los. Beim Anziehen meiner Motorradstiefel riss mir das Futter des linken Stiefels, was mir während der Fahrt ganz schön am Beim scheuerte. Wetter leicht bewölkt aber auch sonnig.

Zuerst fuhren wir den Mont Jafferau an wessen Einstieg gleich wenige Kilometer neben dem Campingplatz lag. Unterwegs schmiss ich meine DR beim Absteigen weg weil ich Fotos machen wollte. Ständer sollte man schon heraus klappen.:oops: Naja, Kupplungshebel leicht krumm, stört nicht, und Schalthebel wieder krumm, erneut gerade gebogen. Thorsten erwischte mit seinem Fuß eine Wurzel welcher dadurch umgedreht wurde, muss wohl ziemlich weh getan haben. Wahrscheinlich eine Bänderdehnung.

Beim Aufstieg inspizierten wir mehrere alte Ruinen und fuhren durch einen 900 m langen in den Fels gemeißelten U-förmigen einspurigen Tunnel ohne Beleuchtung. An die vollkommene Dunkelheit muss man sich erst einmal gewöhnen. Außerdem war es nass und kalt, es hat von der Decke getropft und die Fahrbahn war nicht wirklich gut, geschweige denn eine normale Straße, aber eine Erfahrung war es allemal wert.B) Oben angekommen auf 2801 m Höhe befand sich ein altes Fort. Die Aussicht von hier ist wirklich spitze, man kann in alle Himmelsrichtungen sehr weit sehen. Eine geführte 4x4 Gruppe aus der Schweiz gesellte sich oben zu uns. Bis ganz hoch aufs Fort konnten aber nur wir mit unseren Motorräder fahren.:p Hinab ging es dann eine sehr steile Skipiste hinunter.

Als nächstes nahmen wir uns den Colle Sommeiller vor, welcher das Höchste unserer Ziele werden sollte. Zwischen dem Mont Jafferau und dem Colle Sommeiller kamen wir an der Rifugio Scarfiotti, dem Platz der Stella Alpina vorbei, dem höchstgelegenen Motorradtreffen in Europa. Wir wollten aber natürlich noch ein gutes Stück weiter. Die Auffahrt bot landschaftlich viel und auch einige kleine Flussdurchfahrten haben wir uns nicht nehmen lassen. Nach oben wurde der Schotter, besser gesagt die dort auf der Strecke liegenden Steine, immer größer und es wurde zunehmend kälter. Selbst an einigen Schneefeldern kamen wir noch vorbei. Auf 3035 m Höhe angekommen zog der Wind garstig und es tröpfelte eine Zeit lang.

Wir haben es uns nicht nehmen lassen und haben den Fahnenhügel bestiegen. Hochfahren war leider nicht, da dort eine Barriere aufgebaut war. So mussten wir wohl oder übel zu Fuß hoch wandern. Obwohl es nicht weit war, viel jeder Schritt schwer. Die Luft hier war doch recht dünn. Nun standen wir da auf 3085 m Höhe.

Der Colle Sommeiller ist übrigens der höchste anfahrbare Punkt in den Alpen. Wir sind dann noch um den Schmelzwassersee Lago Sommeiller gewandert, welcher dieses Jahr ziemlich klein ist. Nachdem wir uns verewigt hatten, fuhren wir auch wieder hinab und machten es uns unten an einem Stausee im Tal erst einmal gemütlich und gönnten uns eine Brotzeitpause.

Da wir erst 15:30 Uhr hatten beschlossen wir noch die Auffahrt von Savoulx zu fahren und haben dort noch einmal unsere Runden gedreht.

Um 17:00 Uhr sind wir dann auch nach 129 km wieder am Campingplatz angekommen.

Am Campingplatz inspizierten wir erst einmal die Mopeds. Mir hat es wohl unterwegs einen Stein an die Kettenführungsschiene geschlagen, diese hing nur noch teilweise an der Schwinge. Naja, nicht so schlimm. Dann noch ein bisschen Öl nachgefüllt und gut war. Kette spannen mussten wir komischerweise beide noch nicht. Bei Thorsten haben wir auch noch einmal Öl nachgefüllt. Heute hatte sein Motorrad nicht ganz so schlimm geraucht aber doch etwas Öl verbraucht. Da seine Maschine unterwegs auch nicht ausgegangen ist, hat die getauschte CDI wohl etwas gebracht. Dafür kann man seinen linken Spiegel wohl entsorgen, diesen hat es kaputt vibriert.

Haben noch schnell die Motorräder auf den Hänger geladen da wir hier mit allem durch sind. Wir werden uns morgen auf den Weg nach Cuneo machen, wo es Früh hoffentlich etwas wärmer sein wird als hier in Salbertrand. Morgen früh werden wir dann packen und weiter fahren.

Beim Ausziehen meines Stiefels stellte ich am Abend fest, dass mein Bein gut aufgescheuert war, sieht nicht schön aus und fühlt sich auch nicht gut an. Gerade noch geduscht und nun geht es erst einmal in die Pizzeria Lokus zum Pizza essen. Soweit zu heute?

Früh ist es doch recht kalt:

4x4 im Anmarsch:

Ausblick vom Jafferau:

Platz der Stella Alpina:

Was sagt das GPS zur Höhe?

Auf dem Fahnenhügel des Sommeiller, wir haben es geschafft:

Brotzeitpause:

Hier geht ein Wasserfall hinunter:

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Cuneo wir sind da: Ausfahrt zur westlichen Ligurischen Grenzkammstraße und Col de Tende!

October 6th, 2009

Bin wie immer um 8:30 Uhr aufgestanden, diesmal bei 6 Grad. Wir haben dann auch schnell gepackt und alles im Auto verstaut. Die Zelte mussten wir nass einpacken.

Die Autobahnfahrt nach Cuneo verlief unproblematisch. Die 160 km hatten wir zügig hinter uns gelassen und unsere Vorräte gleich im Supermarkt wieder aufgefüllt. Hier gibt es sogar richtige Brötchen, nicht diese Totschläger welche es in Oulx gab.:D

Am Campingplatz Bisalta bauten wir auch gleich unser Lager wieder auf. Um 14:30 Uhr ging es dann auch schon los. Den kaputten Stiefel habe ich von innen mit Panzertape geklebt, besser als nichts. Außerdem hab ich mir eine Bandage um die Wunde stellte ums Bein gemacht und auch mit Panzertape zugeklebt, dass es nicht mehr so scheuert. Dann noch mit einer Tüte für den ?Flutsch-Effekt? hineingestiegen. Ist zwar nicht optimal, fühlt sich aber auf alle Fälle besser an als gestern.

Unser erstes Ziel war die westliche Ligurische Grenzkammstraße. Anfahrt dorthin gute 30 km. Den Einstieg hatten wir schnell gefunden. Die Ligurische Grenzkammstraße ist von der Straßenbeschaffenheit her teilweise schon etwas anspruchsvoller, da hier sehr viele grobe Steine liegen, macht aber trotzdem riesig Spaß sie zu befahren. Unterwegs besichtigten wir wieder mehrere Ruinen unter anderem das Fort Central welches wirklich groß ist. Nach dem Fort Central besuchten wir noch das Fort Tabourde. Hier erforschten wir unterirdische Gänge, was vielleicht nicht so vorteilhaft war ohne Taschenlampe. Letztendlich standen wir wohl höchstwahrscheinlich knöcheltief in einer alten Klärgrube, zumindest sah es so aus und roch auch danach.:| Wieder an der Erdoberfläche angekommen zog ziemlich schnell Nebel auf, der uns entschließen lies, wieder zurück zu fahren.

Hinab ging es den Col de Tende mit seinen 48 Kehren zur Hälfte Schotter und zur Hälfte geteert mit Rollsplitt, da kommt Freude auf. Danach ging es nach 129 km auch schon wieder zurück zum Campingplatz wo wir um 18:30 Uhr ankamen. Höchster Punkt lag heute bei 2092 m. Das Wetter hier ist zwar laut Thermometer wärmer als in Salbertrand, gerade um 19:00 Uhr hat es 18 Grad, aber der Himmel ist ziemlich bewölkt. Bin mal gespannt wie warm bzw. kalt die Nacht und der Morgen werden.

Zum Technischen, Elektrik von Thorstens DR spinnt immer noch, geht aber nicht mehr aus. Rücklicht geht nicht mehr und die Blinker nur sporadisch. Rauchen tut sie auch noch, aber fährt sonst weiterhin ganz gut.

Jetzt wird jedenfalls erst einmal gegrillt, es gibt Grillspieße und Fleischküchchen. Wir lassen es uns nun schmecken.

Das Lager in Cuneo ist errichtet:

Der Col de Tende mit seinen 48 Kehren, alle bekommt man aber nicht auf ein Foto:

Fort Central im Hintergrund:

Am Fort Central angekommen:

In den Katakomben des Fort Tabourde:

Nebel zieht auf:

Der Col de Tende von oben:

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